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Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr denkt ihr habt etwas vergessen, kommt aber einfach nicht drauf was es ist. Nur eben, dass ich wusste was ich vergessen hab! Meinen Krümel in der Kita!

Am 29.03.2016 war es soweit und sein erster kompletter Kitatag stand an und mein erster Arbeitstag. Nachdem unsere Eingewöhnung so schön ins Wasser gefallen ist, hatte ich natürlich nicht das beste Gefühl. Die Nacht war unruhig für Little T und mich. Der Morgen verhielt sich dann aber ein wenig besser. Die Männer haben auf dem Bett getobt, während ich mich für den Büroalltag fertig gemacht habe und dann ging es in die Küche zum Frühstücken und Pausenbrote schmieren. 06:25 hieß es dann allerdings auf zur Krippe. Dort angekommen mussten wir den Krümel in einem ihm unbekannten Raum bei unbekannten Personen lassen. Little T wusste wahrscheinlich nicht wie ihm geschieht, dachte Mama und Papa würden mit ihm mit kommen und wären direkt hinter ihm. Aber Mama und Papa machten sich auf den Weg zur Arbeit und der kleine Mann musste feststellen das nun auch für ihn die Arbeitswoche beginnt.

krippenalltag

Welcome Back at CM

Was hatten sich meine Kollegen doch für Mühe gemacht. Ich hatte einen wunderbaren Frühlingsstrauß auf meinem Tisch, bekam einen Karottenkuchen, eine liebevolle Karte, leckere Teesorten und ein Buch mit dem Titel „Alles wird gut“ geschenkt. Meine Aufregung haben sie wahrscheinlich schon Monate im Voraus bemerkt und bereiteten mir so einen behaglichen und liebevollen Wiedereinstieg. Sie sind großartig und ich konnte mich zumindest ein wenig mit meinen selbst gemachten Leckereien bedanken (siehe Himbeertorte und Blaubeer-Joghurt-Cupcakes).

Der erste Tag auf Arbeit war so schnell um, sodass ich mich 6 Stunden auf Arbeit und 2 Stunden Fahrtweg später – endlich wieder bei der Krippe einfand. Den ganzen Weg malte ich mir aus wie ich ihn vorfinden würde – an Katrin’s (seine Erzieherin) Bein hängend – weinend in einer Ecke – spielend mit anderen Krümeln? Aber nichts davon war der Fall. Mein Krümel schlief. Als er die Augen aufmachte, strahlte er nicht vor Begeisterung, er sah erschöpft und traurig aus. Traurig und enttäuscht, wie wir ihn dort nur allein lassen konnten. Ich nahm mein Baby schnell in die Arme. Er kuschelte sich an mich, aber verzog keine Miene. Keine Regung von Freude, keine Laute – nichts. So kannte ich mein Kind gar nicht. Erst zurück Zuhause taute er langsam auf. In seiner vertrauten Umgebung wurde er wieder zu meinem kleinen Little T.

Routine

Von Woche zu Woche beginnt das Spiel nun von Neuem. Die letzten Tage war das Abgeben am Morgen mit Tränen verbunden und das nicht nur beim Krümel. Das Abholen gestaltete sich besser, auch wenn die Freude auch weiterhin erst zurück Zuhause einsetzt.

Wir hoffen es bessert sich über die nächsten Tage und Wochen, denn zurück auf Arbeit gibt es einiges zu tun. Denn mein Arbeitsbaby verlangt nun ebenfalls 40 Stunden die Woche meine Aufmerksamkeit.

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